Bloß keinen Garten!

So ein Garten ist perfekt für Hund und Besitzer, könnte man meinen. Je größer desto besser. Mit einem sicheren Zaun drum rum und viel Platz zum Toben, idealer geht es ja gar nicht, vor allem wenn der Haushund besonders bewegungsfreudig und verspielt ist.

Wäre da nicht der heimliche Mitbewohner, der den Garten mindestens genauso schätzt: der innere Schweinehund. Der Haushund liebt die ausgedehnten Spaziergänge, stört sich selten am Wetter und ist zeitlich sehr flexibel. Der unsichtbare Schweinehund ist dagegen von Natur aus zögerlich und um keine Ausrede verlegen. Er führt eine rigide Gassigeh-Bilanz mit tagesaktueller Pro- und Contra Liste: Mindestzeitverlust, Regenwahrscheinlichkeit, Dreckanteil im Flur beim Zurückkommen…

Jedesmal, wenn sich also der Hundeblick sehnlich auf die Leine richtet, die eigentlich extra griffbereit neben der Haustür hängt, lockt stattdessen die Terrassentür: ab in den Garten, so lange wie es beliebt! Der Schweinehund empfiehlt: ‘Mit dem Hund raus’ kann dann wieder runter von der täglichen To-Do-Liste, der ist jetzt ja draussen, da muss keiner mit. Und das Gassigehen kommt einfach auf diese andere Liste, die vom 31.12. mit all den guten Vorsätzen.

Wir vermitteln auch an Besitzer ohne Garten, denn die gehen ganz sicher spazieren. Es bleibt Ihnen ja auch nichts anderes übrig.

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